Herzlich Willkommen

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Überblick über die Fachschulen für Wirtschaft mit der Fachrichtung Betriebswirtschaft in Hessen verschaffen.

Vorteile der Fachschulen für Betriebswirtschaft

Die relativ kleinen Klassen mit regelmäßigem Präsenzunterricht vor Ort und die individuelle Betreuung durch die Lehrkräfte erleichtern persönliche Kontakte aller am Lernprozess Beteiligten. Dies ermöglicht die gegenseitige Unterstützung der Lernenden, führt zu konstanten Lerngruppen und gibt Sicherheit im Lernprozess.

Durch die (i. d. R.) wohnortnahe Lage der Fachschule und deren geringe Gebühren (50,- EUR pro Schulhalbjahr) sowie Kosten (z. B. für Fachliteratur) handelt es sich um eine sehr preisgünstige Weiterbildungsmöglichkeit für die Lernenden. Im Vollzeitunterricht bestehen zudem Fördermöglichkeiten für die Studierenden, beispielsweise über Bafög.

Neben dem eigentlich angestrebten Abschluss „Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in)“ können während der Fachschulzeit weitere Qualifikationen und Zertifikate erworben werden. So besteht in den meisten Fachschulen die (fast kostenlose) Möglichkeit, den sogenannten „Ausbildereignungsschein“ zu erwerben. Einige Fachschulen ermöglichen darüber hinaus den Erwerb des „Cambridge-Zertifikats“ im Bereich der Fremdsprachen bzw. des „KMK-Zertifikats“ oder des sogenannten „Computerführerscheins“ ECDL im Bereich der EDV.

Da der Fachschulbesuch sozusagen ein Studium „nebenbei“ ermöglicht, ergeben sich gegenüber einem Vollzeitstudium gleich zwei wesentliche Vorteile. Einerseits kann man seinen erlernten Beruf weiter ausüben und durch den Erhalt seines Arbeitsplatzes während des Studiums auch sein normales Einkommen erzielen und dadurch seinen gewohnten Lebensstandard halten. Andererseits kommt es durch den hohen Praxisbezugs des Studiums (z. B. im Rahmen der Projektarbeit) im Wechselspiel von Fachschule und Unternehmen zu einer kontinuierlichen Verzahnung von neuem Wissen und betrieblicher Umsetzung.

Der Abschluss „Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in)“ eröffnet den Absolventen/Absolventinnen außerordentlich gute Karrierechancen. Zum einen bereitet das Studium auf die Aufgaben im mittleren Management eines Unternehmens vor; sei es im eigenen Betrieb oder bei einem Wechsel in ein anders Unternehmen. Sollte man mit dem Gedanken spielen, selbst ein Unternehmen zu gründen, bereitet die Fachschule auch auf diesen Schritt in die Selbstständigkeit vor. Über Anrechnungsmöglichkeiten bei Hochschulen und Fachhochschulen besteht zudem die Möglichkeit, Bachelor-Studiengänge (verkürzt) zu studieren und ggf. ein Master-Studium zu absolvieren.

Da es sich bei der Fachschule für Wirtschaft nicht um ein kommerzielles Angebot privater Bildungsträger handelt, sondern Unterrichtsinhalte und Prüfungen staatlich festgelegt und evaluiert werden, erfolgt die gesamte Weiterbildung unter einem hohen Qualitätsstandard. Der Besuch einer Fachschule stellt somit in Deutschland die höchste „nichtakademische“ Weiterbildungsmöglichkeit dar und schließt mit einem gesetzlich geschützten Abschluss ab. Der Abschluss wird im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR), wie der akademischen Bachelor, der Niveaustufe 6 zugeordnet (siehe auch www.dqr.de)“.

Curriculum

Allgemeiner Bereich und schwerpunktübergreifende Module

  • Ein Unternehmen gründen und strategisch gestalten
  • Leistungs- und materialwirtschaftliche Prozesse planen, steuern und kontrollieren
  • Marketingmaßnahmen planen, durchführen und beurteilen
  • Investitionsentscheidungen treffen und finanz- wirtschaftliche Maßnahmen vorbereiten
  • Mitarbeiter beschaffen, einsetzen, entwickeln und freisetzen
  • Projekte planen, durchführen, kontrollieren
  • Grundlagen der VWL vertiefen und das Verständnis für die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) entwickeln
  • Marktmechanismen verstehen und anwenden
  • Grundelemente der Wirtschaftssysteme und Wettbewerbsordnung analysieren
  • Ziele der Wirtschaftspolitik beschreiben und wirtschaftspolitische Konzepte bewerten
  • System der EZB beschreiben sowie deren geldpolitische Instrumente unterscheiden und mögliche Auswirkungen ableiten
  • Außenwirtschaftliche Zusammenhänge bewerten
  • Bilanzielle Auswirkungen von Geschäftsvorfällen beurteilen
  • Jahresabschluss erstellen und analysieren
  • Nationale und internationale Rechnungslegung unterscheiden
  • Kosten verursachungsgerecht erfassen und Preise kalkulieren
  • Absatz- und produktionsprogrammpolitische Entscheidungen treffen und kontrollieren
  • Grundlegende rechtliche Bestimmungen erfassen und rechtstechnische Prinzipien anwenden
  • Grundlagen Schuldverhältnisse darstellen
  • Grundlegende arbeitsrechtliche Sachverhalte prüfen und beurteilen
  • Kaufvertrag als ein besonderes Schuldverhältnis darstellen, dessen Störungen und deren Rechtsfolgen aufzeigen
  • Privatrechtliche Ansprüche mit Hilfe gerichtlicher Verfahren durchsetzen
  • Einkommensteuer berechnen
  • Körperschaftsteuer berechnen
  • Gewerbesteuer berechnen
  • Vorschriften des UStG anwenden
  • Algebra wiederholen und anwenden
  • Quadratische Gleichungen und Funktionen anwenden
  • Finanzierungsentscheidungen treffen, Marktinformationen erfassen und auswerten
  • IT-Grundlagen erarbeiten, Präsentationen situationsgerecht erstellen und Textverarbeitungsprogramme zielgerecht einsetzen
  • Kaufmännische Problemstellungen mit Hilfe der Tabellenkalkulation lösen
  • Projektaufgaben durchführen, Datenbanken erstellen und situationsgerecht einsetzen
  • Reflektieren von Biografien und Sprachentwicklung
  • Nutzen und Weitergabe von Informationen für Geschäftsprozesse
  • Kommunikation mit Kundinnen und Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Vorgesetzten
  • Bewerbung und Personalauswahl
  • Sprachliche Muster des öffentlichen und beruflichen Bereichs
  • Soziale Kontakte
  • Geschäftskontakte
  • Berufliche Neu- und Weiterorientierung
  • Kommunikation in der Fremdsprache
  • Beeinflussen demokratischer Prozesse
  • Wahrnehmen und Gestalten gesellschaftlicher Rollen als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber
  • Erkennen und Bewerten wirtschaftspolitischer Entscheidungen in ihrer Bedeutung für das Zusammenleben
  • Gestalten rechtlicher Beziehungen
  • Einschätzen und Bewerten von Auswirkungen der europäischen Integration und der Globalisierung auf Arbeitsmarkt, Umwelt- und Außenpolitik

Schwerpunktbezogene Module

  • Methoden und Instrumente des Controlling im betrieblichen Leis-tungsprozess beschreiben
  • Finanzielle und steuerliche Auswirkungen von Unternehmensent-scheidungen beurteilen
  • Investitionsentscheidungen begründen und überprüfen
  • Risiken im Unternehmen erkennen und absichern
  • Strategische Entscheidungen des Managements unterstützen
  • Projektarbeit

Beispiele für Projektarbeiten

  • Beschaffungsalternativen und Kostenanalyse für Arbeitsbekleidung in der Fertigung
    Rovema GmbH, Fernwald-Annerod
  • Prozessoptimierung der Seecontainerverladung
    Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH
  • Revision der Kostentransparenz anhand der Prozesskostenrechnung
    Balzer GmbH & Co. KG, Allendorf/Eder
  • Entwicklung eines neuen Tarifgefüges für die Bäder
    Stadtwerke Gießen AG
  • Implementierung eines gewichteten Preisindexes in eine Qualitäts-Preis-Matrix
    Römheld GmbH Friedrichshütte, Laubach
  • Kapitalbedarf planen und Investitionsentscheidungen treffen und begründen
  • Lang- und kurzfristige Finanzierung vorbereiten und abwickeln
  • Sonderformen der Finanzierung vorbereiten und abwickeln
  • Risiken im Unternehmen erkennen und absichern
  • Entscheidungen zur Geld- und Kapitalanlage treffen und begründen
  • Zahlungsverkehr im In- und Ausland abwickeln
  • Projektarbeit
  • Logistikdienstleistungen historisch erfassen und unter nationalen und internationalen vertragsrechtlichen Gesichtspunkten mitgestalten
  • Beschaffungslogistische Dienstleistungen strategisch entwickeln und operativ durchführen
  • Intralogistische Prozesse im Lager planen, steuern und kontrollieren
  • Logistikgerechte Produktionsstrukturen und Materialflüsse konfigurieren
  • Distributions- und Transportnetze für eine optimale Warenverteilung konzeptionieren und entsorgungslogistische Systeme konfigurieren
  • Supply Chain in Industrie- und Handelsunternehmen managen und logistische Prozesse erfolgsorientiert planen, beurteilen und kontrol-lieren
  • Projektarbeit

Beispiele für Projektarbeiten

  • Optimierung der Lagerprozesse, um den Kundenanforderungen sowie den Unternehmensansprüchen gerecht zu werden
    SMA Solar Technology AG
  • Lagerplatzoptimierung durch nachhaltig geplante Ausnutzung der Kapazitäten und Neuklassifizierung der Waren
    Fulfilment Plus GmbH
  • Entwicklung einer Verpackungsanpassung bei durch Schadensreklamationen auffällig gewordenen Volkswagen-Original-Teilen.
    Volkswagen AG,
  • Kosten-Nutzen-Analyse von RFID-Systemen zur Optimierung des Informationsflusses innerhalb von produktlogistischen Prozessabläufen
    HARTL Dentale Technologien GmbH
  • Marketingkonzeptionen analysieren und entwickeln
  • Märkte analysieren und Marktforschungsergebnisse nutzen
  • Produktprogramme analysieren und Produktkonzepte erstellen
  • Preise und Konditionen gestalten und festsetzen
  • Vertriebswege analysieren, planen und bewerten
  • Kommunikationspolitische Instrumente analysieren, einsetzen und bewerten
  • Projektarbeit im Schwerpunkt „Marketing“

Beispiele für Projektarbeiten

  • Online-Vermarktungskonzept für Neuwagen-Langsteher und Tageszulassungen
    Autoactiva Werbeagentur GmbH, Hanau
  • Analyse zur Optimierung der Social-Media Auftritte
    Lufthansa Systems GmbH & Co. KG, Raunheim
  • Analyse von Möglichkeiten für das Inbound- und Social-Media Marketing
    Rovema GmbH, Fernwald-Annerod
  • Abgrenzung der Dienstleistung vom Produkt der „Einlage“
    Footpower GmbH, Gießen
  • Beschaffungsmarketing zur Optimierung des Lieferantenportfolios
    OptoTech Optikmaschinen GmbH, Wettenberg
  • Kundenstrukturanalyse und Handlungs- empfehlungen für die Betreuung der C-Kunden
    Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG, Dillenburg
  • Personal beschaffen
  • Personal einstellen und einführen
  • Personal führen und motivieren
  • Personal entwickeln und beurteilen
  • Personal betreuen
  • Personal abbauen
  • Projektarbeit im Schwerpunkt „Personalwirtschaft“

Beispiele für Projektarbeiten

  • Handlungsempfehlungen zur Bindung ausgelernter Fachkräfte
    Universitätsklinikum Gießen und Marburg
  • Prozessbeschreibung als Teil eines QM-Handbuchs für die Produktion des Produktes „infraNOMIC“
    Wolff + Meier GmbH & Co. KG, Langgöns
  • Evaluation des betrieblichen Ausbildungsplanes zum Berufsbild Kauffrau für Büromanagement
    INCONSO AG, Bad Nauheim
  • Entwicklung eines Leitfadens zur Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements
    Weber GmbH & Co. KG, Dillenburg
  • Active Sourcing für interne Fokusqualifikationen
    Tempo-Team Personaldienstleistungen GmbH,
  • Interne Optimierung des Stellenbesetzungsverfahrens
    Jobcenter Gießen
  • Handlungsempfehlungen für den Ausbau der Willkommenskultur
    Friedrich-Feld-Schule
  • Entwicklung des Tourismussystems und die Nachfrage nach touristischen Leistungen beurteilen
  • Leistungsträger in der Touristik und touristische Produkte untersuchen
  • Durch Provisionssysteme und Yield-Management steuern
  • Destinationsmanagement durchführen
  • Hotelmanagement durchführen
  • Möglichkeiten des Flugverkehrs einordnen und beurteilen
  • Reiserecht anwenden
  • Geografie von Reiseländern auswerten und beurteilen
  • Marketing des Tourismus zielgerichtet einsetzten und kontrollieren
  • Projektarbeit
  • Unternehmungspolitische Rahmenplanungen entwickeln
  • Personalwirtschaftliche Entscheidungen treffen
  • Strategisches Controlling im Unternehmenskontext anwenden
  • Instrumente des operativen Controllings anwenden
  • Controlling-Instrumente in ausgewählten Unternehmensbereichen einsetzen
  • Projektarbeit

Standorte

SchuleOrtTeilzeit

Modellschule Obersberg

Bad Hersfeld
Am Obersberg 25
36251 Bad Hersfeld ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Logistik

Martin-Behaim-Schule

Darmstadt
Alsfelder Straße 23
64289 Darmstadt ▶︎ Webseite
Teilzeit / Vollzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Marketing
◼︎ Personalwirtschaft

Kaufmännische Schulen des Lahn-Dill-Kreises

Dillenburg
Herwigstraße 34
35683 Dillenburg ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Marketing
◼︎ Technische Betriebswirtschaft

Hans-Viessmann-Schule

Frankenberg
Marburger Straße 33
35066 Frankenberg ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Marketing
◼︎ Personalwirtschaft

Wilhelm-Merton-Schule

Frankfurt
Andreaestraße 24
60385 Frankfurt ▶︎ Webseite
Teilzeit / Vollzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Finanzwirtschaft
◼︎ Marketing
◼︎ Personalwirtschaft

Richard-Müller-Schule

Fulda
Pappelweg 8
36037 Fulda ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Marketing

Max-Weber-Schule

Gießen
Georg-Schlosser-Straße 18
35390 Gießen ▶︎ Webseite
Teilzeit / Vollzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Marketing
◼︎ Personalwirtschaft

Kaufmännische Schulen Hanau

Hanau
Ameliastraße 50
63452 Hanau ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Marketing

Martin-Luther-King-Schule

Kassel
Schillerstraße 4-6
34117 Kassel ▶︎ Webseite
Teilzeit / Vollzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Logistik
◼︎ Marketing
◼︎ Personalwirtschaft

Berufliche Schulen Korbach und Bad Arolsen

Korbach
Kasseler Straße 17
34497 Korbach ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Unternehmensführung

Vogelsbergschule

Lauterbach
Lindenstrasse 115
36341 Lauterbach ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Marketing
◼︎ Personalwirtschaft

Werner-Heisenberg-Schule

Rüsselsheim
Königstädter Straße 72-82
65428 Rüsselsheim ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Logistik

Wilhelm-Knapp-Schule

Weilburg
Frankfurter Straße 39
35781 Weilburg ▶︎ Webseite
Teilzeit / Vollzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Finanzwirtschaft
◼︎ Franchising
◼︎ Marketing
◼︎ Personalwirtschaft
◼︎ Touristik

Schulze-Delisch-Schule

Wiesbaden
Welfenstraße 13
65189 Wiesbaden ▶︎ Webseite
Teilzeit
◼︎ Controlling
◼︎ Marketing
◼︎ Personalwirtschaft

Erfahrungsberichte

Hochschulstipendium

Mein Abschluss als Staatlich geprüfter Betriebswirt wurde mir an der University of Lincoln (GB) voll anerkannt. Ich habe mich erfolgreich auf ein „internationales Stipendium“ beworben und ich bin direkt in einen Master-Studiengang für „Business Studies“ aufgenommen worden.

Höhere Verdienstmöglichkeiten

Direkt nach meinem Abschluss hat mich mein Arbeitgeber gehaltsmäßig wie einen Hochschul-Bachelor eingestuft. Zusätzlich gab es auch noch einen „Berufserfahrungszuschlag“.

Nachwuchsführungskraft

Das Studium hat sich für mich von Anfang an gelohnt. Als ich meinem Arbeitgeber von meinen Plänen zur berufsbegleitenden Weiterbildung an der Fachschule für Betriebswirtschaft berichtete, war er gleich begeistert und hat mich dabei auf vielfältige Weise unterstützt.

Karrierechance durch Praxisbezug

Der neue Berufstitel (Staatlich geprüfter Betriebswirt) hat mich einen großen Schritt vorangebracht. Ich habe in unserer Firma das Marketing übernommen und profitiere nun davon, dass in der Weiterbildung immer der Bezug zur Praxis gegeben war.

Karriereaufstieg

Ich bin direkt nach dem erfolgreichen Abschluss als Staatlich geprüfte Betriebswirtin zu einem international agierenden Industrieunternehmen gewechselt und dort aktuell als Disponentin tätig. In den kommenden Wochen werde ich mich dann Logistikmanagerin nennen dürfen. Demnach war der Weg, die „Betriebswirtin“ zu erlangen, der einzig richtige, um beruflich einen großen Schritt nach vorne zu machen.

Weiterbildung

Ich wollte schon immer mal etwas Richtung Weiterbildung machen. Möglichkeiten gibt es ja einige. Aber die Fachschule in Teilzeitform erlaubt es mir im Beruf weiter zu arbeiten, so dass ich kein Risiko eingehe und meinen Status Quo aufs Spiel setze. Zudem ist der Besuch der Fachschule im Vergleich zu anderen Weiterbildungsmöglichkeiten eine sehr preiswerte Alternative.

Ausbildereignungsschein

Ich besuche die Fachschule für Betriebswirtschaft, weil ich zusätzlich zum staatlich geprüften Betriebswirt noch einen Ausbildereignungsschein und auch die Fachhochschulreife bekomme.

Anschluss

Die Fachschule für Betriebswirtschaft ermöglicht mir im direkten Anschluss an meine Ausbildung, neben meiner beruflichen Tätigkeit, eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt zu absolvieren. Ich möchte ja schließlich nicht immer nur Sachbearbeiter bleiben. Tätigkeiten im mittleren Management, auch mit Personalverantwortung, kann ich mir gut vorstellen.

Elternzeit

Ich sehe die Fachschule als Möglichkeit, meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. Das ermöglicht mir einen beruflichen Wiedereinstieg nach meiner langjährigen beruflichen Auszeit.

Förderungsdienst

Die Bundeswehr finanziert mir einen beruflichen Einstieg. Nach absolvierter Ausbildung verhilft mir der Abschluss an der Fachschule für Betriebswirtschaft einen geeigneten Job in der Privatwirtschaft zu finden.

Download

▼︎  Modulhandbuch

Sie können den Lehrplan der zweijährigen Fachschule für Betriebswirtschaft vom Server des Hessischen Kultusministerium als PDF herunterladen.

Schwerpunkte:
Controlling, Finanzwirtschaft, Logistik, Marketing, Personalwirtschaft, Touristik, Unternehmensführung.

Anmeldung und häufig gestellte Fragen

Anmeldung

  • Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung;
  • Eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit im Anschluss an die Berufsausbildung (die Aufnahme in die Teilzeitform kann unmittelbar nach Abschluss der Berufsausbildung erfolgen);
  • Oder eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufstätigkeit sowie eine Feststellungsprüfung zum Nachweis der erforderlichen fachlichen Qualifikation, sofern die vorgenannten Aufnahmenvoraussetzungen nicht erfüllt sind.
  • Die Anmeldung sollte grundsätzlich sechs Monate vor Beginn der Ausbildung erfolgen. Der Ausbildungsbeginn ist bei den jeweiligen Standorten zu erfragen. Bei freien Ausbildungsplätzen können Anmeldungen auch noch nach der Frist berücksichtigt werden.
  • Das Anmeldeformular erhalten Sie über den jeweiligen Standort.
  • Das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular.
  • Einen Lebenslauf mit Bildungsgang in tabellarischer Form.
  • Das Zeugnis des höchsten schulischen Abschlusses, bzw. Abgangszeugnis (in beglaubigter Kopie).
  • Das Abschlusszeugnis der Berufsschule (in beglaubigter Kopie).
  • Das (Kammer-) Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung (in beglaubigter Kopie).
  • Die Bescheinigung(en) über Art und Dauer der einschlägigen beruflichen Tätigkeit.
  • Meister-BAföG: In Hessen sind die Ämter für Ausbildungsförderung bei den Studentenwerken für die Ansprüche nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) zuständig. Infos unter: www.meister-bafoeg.de.
  • Bildungskredit: Seit dem 01.04.2001 bietet die Bundesregierung Schülern und Studenten in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen die Möglichkeit, einen zinsgünstigen Kredit in Anspruch zu nehmen. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 7.200 EURO bewilligt werden. Der zur Verfügung stehende Finanzrahmen ist begrenzt und wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgegeben. Infos unter: www.bva.bund.de.
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr ...
  • BAföG: Zuständig sind auch hier die Ämter für Ausbildungsförderung. Falls Sie Fragen zu den Fördermöglichkeiten haben, wenden Sie sich bitte direkt an die o. g. Ämter. Antragsformulare unter: www.bafoeg.bmbf.de.
  • Für die Fachschule gelten die hessischen Ferienregelungen.
  • Dazu kommen drei bewegliche Ferientage, die im Schulamtsbezirk festgelegt werden. Dies sind z.B. in der Regel die "Brückentage" vor Christi Himmelfahrt und Fronleichnam.
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